Dr. med. Michael Hoffmann

Kardiologe: Schau auf deine Hände

Ich habe zu viele Männer mit diesen Händen in meiner Praxis gesehen, um dazu noch länger zu schweigen. Wenn deine Hände dünn und faltig werden, ist das nicht einfach das Alter. Es kann heißen, dass deine Adern verkalken und von innen immer enger werden. Und das kann dich schneller umfallen lassen, als du dir vorstellen kannst. Das sagt dir in acht Minuten Sprechstunde nur keiner. Ich untersuche seit zweiundzwanzig Jahren als Kardiologe, also als Herzarzt, Männer über fünfzig. Und wenn ein 58-Jähriger in meine Praxis kommt, mit dünnen Händen, mit Knöcheln, die abends dick sind, mit einem Bauch, der trotz Diät nicht weggeht, und mit einem Blutdruck, der mit zwei Tabletten gerade so im grünen Bereich ist, dann weiß ich schon, was sein Hausarzt ihm als Nächstes sagen wird. Für die Füße eine Wassertablette und Gummistrümpfe. Für den Bauch weniger essen, abends kein Brot. Für den Blutdruck noch eine Tablette dazu. Und für die Hände und das müde Gesicht: "Wir werden alle nicht jünger." Die Kasse zahlt das meiste, bis auf ein paar Euro Zuzahlung. Und während jedes Symptom einzeln behandelt wird, verkalken seine Adern weiter. Denn das sind nicht vier verschiedene Probleme. Das ist eins. Ich bin Dr. Michael Hoffmann. Ich bin Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie. Und als ich mit 54 beim Händewaschen gemerkt habe, dass meine eigenen Hände aussehen wie die meines Vaters. Und mein Hausarzt mir trotzdem jedes Mal zu meinen Blutwerten gratuliert hat, wusste ich etwas, das die meisten meiner Kollegen ihren Patienten nie sagen. Deine Hände werden nicht dünn, weil du älter wirst. Deine Füße werden nicht dick, weil du zu viel sitzt. Dein Bauch bleibt nicht, weil du zu viel isst. Das alles hat eine Ursache. Deine Adern verkalken. Ärzte nennen das Arterienverkalkung. Deine Adern sind die Leitungen, über die jede Stelle deines Körpers ihr Blut bekommt. Durch diese Leitungen kommt nicht mehr genug Blut. An deinen Händen, deinen Füßen und deinem Bauch kannst du selbst sehen, ob sie eng werden. Ich schaue seit zweiundzwanzig Jahren in Adern. Ich habe mehr Wassertabletten verschrieben, als ich zählen kann. Ich habe Tausenden von Männern eine zweite Blutdrucktablette dazugegeben. Ich habe Gummistrümpfe aufgeschrieben für Beine, die trotzdem jeden Abend dick wurden. Und ich habe dieselben Männer wiedergesehen. Drei, fünf, zehn Jahre später. Im Ultraschall der Halsschlagader, auf dem man die Ablagerungen in der Aderwand sehen kann. Ihre Werte waren die ganze Zeit gut eingestellt. Ihre Adern sind trotzdem verkalkt. Der 63-Jährige. Sparkassen-Filialleiter im Ruhestand. Seit neun Jahren zwei Blutdrucksenker. Die Werte immer im grünen Bereich. Er kam zu mir, weil seine Füße jeden Abend so anschwollen, dass er die Schuhe nicht mehr zubekam. Sein Hausarzt hatte ihm dafür Wassertabletten und Gummistrümpfe verschrieben. Die Wassertabletten haben nur eines gebracht: dass er alle halbe Stunde auf die Toilette musste. Im Ultraschall war seine rechte Halsschlagader zu mehr als der Hälfte verkalkt und eng. Das ist die Ader, die das Gehirn mit Blut versorgt. Bei so einem Befund denkt jeder Arzt an einen Schlaganfall. Seine Blutdrucksenker haben den Blutdruck unten gehalten. Die Wassertabletten haben das Wasser aus den Beinen geholt, bis zum nächsten Abend. An den Kalk in seinen Adern ist keine davon herangegangen. Der 61-Jährige. Tischlermeister. Blutdruck gut eingestellt. Seine Hände, mit denen er dreißig Jahre gearbeitet hatte, waren dünn geworden, die Haut wie Papier. Der Bauch ging nicht weg, obwohl er seit einem Jahr abends kein Brot mehr aß. Sein Hausarzt hat gesagt, das sei dem Alter geschuldet. Gegen die dicken Beine bekam er Wassertabletten. Die ziehen dem Körper Kalium und Magnesium ab, also kamen nachts Krämpfe in den Waden dazu. Dafür bekam er dann noch Magnesium. Er hatte gute Werte, zwei Tabletten mehr und keine Kraft. Der 65-Jährige. Die Werte waren die ganze Zeit tadellos. Beim letzten Check-up drei Monate vorher war alles in Ordnung. Er ist samstags im Baumarkt zwischen zwei Regalen umgefallen. Herzinfarkt. Einfach so. Schneller, als man sich das vorstellen kann. Er hat überlebt, weil der Rettungswagen nach sieben Minuten da war. Im Herzkatheter, da schiebt man einen dünnen Schlauch bis ans Herz und schaut in die Adern, waren seine Gefäße über weite Strecken verkalkt. Seine Frau hat mir später erzählt, dass ihm seit Jahren der Ehering vom Finger gerutscht ist. Sein Blutdruck am Tag des Infarkts: 130 zu 80. Seine Tabletten hatten an der Zahl perfekt gearbeitet. Trotzdem hätte es ihn beinahe erwischt. Ich sehe diese Männer jede Woche. Sie sind dankbar, dass ihre Werte stimmen. Sie bringen die dünnen Hände, die dicken Füße, den Bauch und das müde Gesicht nicht mit ihren Adern in Verbindung. Wie auch. Keiner hat es ihnen gesagt. Aber ich weiß, was sie verloren haben. Sie hatten Jahre, bevor ihre Adern gefährlich eng geworden sind. Jahre, in denen man an den Leitungen hätte ansetzen können. Jahre, in denen man den Kalk hätte aufhalten können, statt jedes Symptom einzeln zu behandeln. Ihre Hände waren die Warnung. Die Füße, der Bauch, das Gesicht waren die Warnung. Man hat jedes davon für sich behandelt, und die Leitungen sind weiter verkalkt. Mein eigener Körper hat mir das zwei Jahre lang erzählt, bevor ich es zugegeben habe. Ich wasche mir in der Praxis dreißigmal am Tag die Hände. Irgendwann habe ich beim Abtrocknen gesehen, dass es die Hände meines Vaters waren. Dünn. Die Haut über den Knöcheln wie Pergament. Der Ehering saß locker. Abends, wenn ich die Socken ausgezogen habe, blieb der Abdruck vom Bündchen stehen. Ich habe es aufs lange Sitzen am Ultraschall geschoben. Der Bauch ging nicht weg. Und auf einem Foto vom sechzigsten Geburtstag meines Bruders stand ein Mann, der müde und schwer aussah. Das war ich. Ich spiele seit über dreißig Jahren Tennis im Verein. Ich habe gegen Leute verloren, die ich drei Jahre vorher noch im Schlaf geschlagen hätte. Ich laufe dreimal die Woche. Ich esse so, wie ich es meinen Patienten predige. Ich nehme seit einem Jahr Ramipril für den Blutdruck, verschrieben von meinem Hausarzt. Mein Cholesterin: im grünen Bereich. Mein Blutdruck mit Ramipril: gerade noch im grünen Bereich. Mein Hausarzt hat mir jedes Mal gratuliert. Mein Kalkscore mit 51 Jahren, beim Check-up: 96. Mit 54: 271. Das ist die Zahl aus dem Herz-CT, die zeigt, wie viel Kalk in den Adern am Herzen sitzt. Der Kalk in meinen Herzkranzgefäßen, den Adern, die den Herzmuskel selbst versorgen, hatte sich in drei Jahren fast verdreifacht. Ich bin Kardiologe. Ich wusste genau, was diese Zahl bedeutet. Ich habe mich untersucht, wie ich einen Patienten untersuchen würde. Der Ultraschall der Halsschlagader: Ablagerungen auf beiden Seiten. Die Pulswellengeschwindigkeit, damit misst man, wie steif die Adern sind: 10,4 Meter pro Sekunde. Das ist der Wert eines Siebzigjährigen. Der Blutdruck unter Ramipril: 142 zu 88. Und abends habe ich mit dem Daumen fest auf meinen Knöchel gedrückt. Die Delle blieb stehen, ein paar Sekunden lang. Das heißt: Da sitzt Wasser im Bein. Meine Tabletten haben meine Werte gehalten. Am Kalk in meinen Adern haben sie nichts geändert. Mein Hausarzt hat sich meine Beine angesehen und gesagt, was die meisten Kollegen sagen würden. "Michael, wir werden alle nicht jünger. Für die Beine nimmst du eine Wassertablette. Das Ramipril setzen wir höher. Und wenn das nicht reicht, kommt eine zweite Blutdrucktablette dazu." Ich wusste, dass mein Blutdruck damit runtergehen würde. Ich wusste aber auch, aus zweiundzwanzig Jahren Ultraschall, dass meine Adern davon nicht wieder frei werden. Und jetzt kommt das, was die meisten Ärzte ihren Patienten nicht sagen, weil jedes Symptom bei einem anderen Arzt landet. Die Füße beim Hausarzt. Die Hände beim Hautarzt. Der Bauch bei der Ernährungsberatung. Jedes Jahr setzen sich winzige Kalkablagerungen in die Wand deiner Schlagadern. Das Cholesterin lagert sich obendrauf. Die Wände, die früher bei jedem Herzschlag mitgegangen sind, werden zu steifen Rohren. Das Blut kommt kaum noch durch. Das Herz muss immer härter pumpen, um es durchzudrücken. Mit den Jahren wird es davon müde. Dann schafft es das Blut nicht mehr richtig aus den Beinen zurück nach oben. Das Blut staut sich, und das Wasser daraus wird ins Gewebe gedrückt. Deshalb sind die Füße abends dick, am tiefsten Punkt deines Körpers. Genauso staut es sich im Bauch. Der bleibt aufgebläht, egal was du isst. Und was zu wenig frisches Blut bekommt, fällt ein. Die Hände verlieren ihre Fülle. Das Gesicht bekommt diesen müden, schweren Ausdruck, den du vor zehn Jahren noch nicht hattest. Das ist nicht das Alter. Das sind deine Adern, die verkalken. Und genau das führt zu Herzinfarkten und Schlaganfällen. Unter Ärzten ist seit Jahren bekannt, dass sich der Kalk schon zehn, zwanzig Jahre vor dem ersten Infarkt in die Adern setzt. Auch bei Männern mit guten Werten. Wer einen Cholesterinsenker nimmt, dem räumt er obendrauf ein bisschen auf. An den Kalk in der Wand darunter kommt er nicht heran. Und die Mittel gegen die einzelnen Symptome haben ihren eigenen Preis. Die Wassertablette schickt dich alle halbe Stunde auf die Toilette und nimmt dir Kalium und Magnesium. Der Gummistrumpf drückt das Wasser nur woanders hin. Die dritte Blutdrucktablette macht müde und schwindelig. Das ist der Preis dafür, an der falschen Stelle zu arbeiten. Ich habe probiert, was Patienten probieren. Gummistrümpfe, bis ich sie im Sommer nicht mehr ertragen habe. Beine hochlegen. Weniger Salz. Abends kein Brot. Brennnesseltee. Fischölkapseln. Abends waren die Knöchel trotzdem wieder dick. Nichts davon ging an die Adern. Dann bin ich an einem Abend auf eine Arbeit gestoßen, die mir ein befreundeter Gefäßchirurg, ein Kollege, der Adern operiert, acht Monate vorher geschickt hatte. Ich hatte sie nie geöffnet. Sonntagabend. 22:14 Uhr. Es war eine Arbeitsgruppe aus Kalifornien. Sie hatte mit genau dem Herz-CT, das ich jede Woche anfordere, über ein Jahr gemessen, wie schnell der Kalk in den Adern am Herzen wächst. Bei Menschen, die gereiften Knoblauchextrakt genommen haben, und bei Menschen, die es nicht getan haben. Bei denen mit dem gereiften Knoblauch ist deutlich weniger Kalk dazugekommen. Und ihre Adern waren beweglicher. Wenn Knoblauch lange genug in völliger Dunkelheit reift, entsteht ein Stoff, den es im frischen Knoblauch praktisch nicht gibt. Er heißt S-Allyl-Cystein. Und er kratzt den Kalk von der Aderwand und löst das Cholesterin, das den Durchfluss versperrt. Das Blut kommt wieder durch. Die Schwellung geht zurück. Die Kraft kommt wieder. Gleiche Pflanze. Anderer Stoff. Der Unterschied ist die Zeit. Ich saß am Küchentisch und habe die Arbeit zweimal gelesen. Wassertabletten holen das Wasser aus den Beinen. Blutdrucktabletten drücken die Zahl auf der Manschette runter. An den Kalk in der Wand kommt keine davon heran. Gereifter Knoblauch geht an die Wand. Der Kalk kommt runter. Das Cholesterin löst sich. Das Blut kommt wieder durch. Ich bin seit zweiundzwanzig Jahren Kardiologe. An Knoblauch hatte ich bis zu diesem Abend nie ernsthaft gedacht. Knoblauch, das war für mich Knobi-Kur und Knoblauchschnaps. Weil wir lernen, auf die Werte zu schauen. Nicht in die Adern. Um 23 Uhr hatte ich bestellt. Am Mittwoch lag das Päckchen im Briefkasten. Ich wusste genau, was ich nicht bestellen würde. Die hellgelben Knoblauchkapseln aus der Drogerie sind Knoblauchöl. Ein paar Wochen gereift, wenn überhaupt. Die geben dir eine Fahne und sonst nichts. Roher Knoblauch hat Allicin, das ist das, was beim Schneiden so scharf riecht, aber kein S-Allyl-Cystein. Er brennt im Magen und tut für deine Adern nichts. Ich habe ein Präparat genommen, das vierundzwanzig Monate im Dunkeln gereift ist. Dunkel bernsteinfarben, geruchlos, auf seinen Gehalt an S-Allyl-Cystein geprüft. Am nächsten Morgen habe ich angefangen. Zwei Kapseln zum Frühstück. Das Ramipril habe ich weitergenommen. Die Wassertablette habe ich gar nicht erst angefangen. Tag 4. Ich bin vor dem Wecker aufgewacht. Ohne das Blei in den Beinen, mit dem ich seit zwei Jahren aufgestanden war. Ich habe eine Weile gelegen und es geprüft. Das Blei war weg. Meiner Frau habe ich nichts gesagt. Woche 4. Samstagvormittag Tennis. Ich habe gegen einen Vereinskollegen gewonnen, der mich seit anderthalb Jahren jedes Mal geschlagen hatte. Abends habe ich die Socken ausgezogen. Kein Abdruck. Ich stand in der Küche und habe verstanden, was da gerade passiert war. An dem Abend habe ich es meiner Frau erzählt. Woche 12. Kontrolle. Die Pulswellengeschwindigkeit von 10,4 auf 9,1. Der Blutdruck unter demselben Ramipril: 128 zu 80, ohne zweite Tablette. Die Knöchel am Abend: keine Delle. Und der Ehering saß wieder. Ich habe zum ersten Mal seit Jahren auf das Messgerät geschaut und war ruhig. Nach einem Jahr habe ich das Herz-CT wiederholen lassen. Kalkscore 254. Siebzehn Punkte weniger als beim letzten Mal. Die Ablagerungen an der Halsschlagader waren im Ultraschall kleiner geworden. Zum ersten Mal war mein Kalk nicht gestiegen. Er war zurückgegangen. Ich saß in meinem Sprechzimmer und habe den Befund dreimal gelesen. Ich habe die Bilder meiner Praxispartnerin gezeigt. Sie hat lange draufgeschaut. "Michael. Was hast du gemacht? Kalk geht nicht einfach so zurück. Da muss sich etwas Grundsätzliches geändert haben." Ich habe es ihr erzählt. Die Aderwand. Der Kalk. S-Allyl-Cystein. Die vierundzwanzig Monate. Sie hat sich die Bilder noch einmal angesehen. "Das will ich mir für meine Patienten ansehen. Für die, die immer wiederkommen und wissen wollen, warum ihre Werte gut sind und ihre Beine trotzdem jeden Abend dick." Ich sage das nicht, weil ich gegen Tabletten bin. Blutdrucksenker und Cholesterinsenker retten Leben. Sie senken das Risiko für einen Herzinfarkt. Sie tun genau das, wofür sie entwickelt wurden. Aber sie gehen nicht an die Adern. Sie halten die Zahlen im grünen Bereich und lassen die Wand in Ruhe, die weiter verkalkt. Und ich sehe, was nach fünf, zehn, fünfzehn Jahren passiert. Die Hände, die immer dünner werden. Die Füße, für die es Wassertabletten und Gummistrümpfe gibt. Die Tablette, die jedes Jahr dazukommt. Und irgendwann der Infarkt bei Männern, deren Werte zwanzig Jahre lang tadellos waren. Deine dünnen Hände lassen dich nicht im Stich. Deine dicken Füße lassen dich nicht im Stich. Dein Bauch lässt dich nicht im Stich. Sie warnen dich. Dieselben Leitungen, die deine Hände dünn und deine Füße dick machen, gehen irgendwann ganz zu. Am Herzen ist das ein Infarkt. Im Kopf ist es ein Schlaganfall. Du hast zwei Möglichkeiten. Jedes Symptom einzeln behandeln, mit Wassertablette, Gummistrumpf und noch einer Blutdrucktablette, während die Leitungen weiter verkalken. Oder dort ansetzen, wo der Schaden entsteht, an der Wand, und deinen Adern eine Chance geben, wieder frei zu werden. Ich denke oft daran, was ich beinahe gemacht hätte. Ich hätte beinahe die Wassertablette genommen, die zweite Blutdrucktablette dazu und die Gummistrümpfe angezogen, während meine Adern weiter verkalkt wären. Nach dem ersten Infarkt wird es nicht einfacher. Nach dem Stent, dem kleinen Drahtröhrchen, das die Ader offen hält, kommen zwei Blutverdünner dazu. Nach dem Bypass, der Umleitung um die verstopfte Stelle, kommt der Tabletten-Cocktail für den Rest deines Lebens. Und auch ein Bypass kann wieder zugehen, wenn an der Wand nichts passiert. Nichts davon geht an die Ursache. Eine weitere Warnung bekommst du nicht. Deine Hände sind deine Warnung. Deine Füße und dein Bauch sind deine Warnung. Es ist die Warnung, auf die du noch reagieren kannst, solange deine Adern noch frei zu bekommen sind. Ich erzähle dir das, weil du ein Recht darauf hast zu erfahren, was ich weiß, wenn deine Werte gut eingestellt sind und dein Körper dir trotzdem etwas anderes sagt. Nicht aus einem Lehrbuch. Aus dem Ultraschall, den ich jede Woche mache. Deine Hände werden nicht dünn, weil du alt wirst. Sie werden dünn, weil deine Leitungen verkalken. Zwölf Wochen. So lange hat es gedauert, bis meine Knöchel abends ohne Delle waren, mein Blutdruck ohne zweite Tablette unten war, meine Adern messbar weicher und mein Ehering wieder fest. Zwölf Wochen, in denen mein Körper tun konnte, was er von Natur aus kann, weil endlich jemand an der richtigen Stelle angesetzt hat. Heilen. Nicht nur behandeln. Ich sage dir nicht, dass du deine Tabletten absetzen sollst. Ich sage dir: Wenn deine Werte stimmen und deine Hände trotzdem dünner werden, dann behandeln deine Tabletten nicht das, was deine Adern verkalken lässt. Deine Hände sind deine Motorkontrollleuchte. Die Wassertablette und der Gummistrumpf sind ein Stück Klebeband über der Leuchte. Der Motor läuft trotzdem weiter heiß. Du siehst es nur nicht mehr an deinen Knöcheln. Aber ich sehe es im Ultraschall. Jede Woche. Männer mit guten Werten und dünnen Händen. Die irgendwann den Infarkt hatten, den ihr Arzt nicht kommen sah. Fast jeder von ihnen sagt mir nach der Reha in der Sprechstunde sinngemäß denselben Satz. "Herr Doktor, hätte mir doch bloß einer gesagt, dass meine Hände nicht das Alter waren." Ich sage es dir jetzt. Deine Adern sind nicht verloren. Man kann an der Wand ansetzen, dort, wo alles anfängt. Pass auf dein Herz auf. Nicht nur dir zuliebe. Für die Menschen, die dich vermissen würden, wenn du nicht mehr da wärst. Zwölf Wochen. Mehr hat es nicht gebraucht. — Dr. med. Michael Hoffmann, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie P.S. Das Präparat, das ich genommen habe, heißt Knovita und ist von Vusilia. Gereifter Knoblauchextrakt, vierundzwanzig Monate in völliger Dunkelheit gereift, mit einem festen, geprüften Gehalt an S-Allyl-Cystein in jeder Kapsel. Dunkel bernsteinfarben und geruchlos, deine Frau wird es nicht merken. Dazu kommen zwei Stoffe, die für genau diesen Fall wichtig sind. Vitamin K2, in der Form MK-7, die der Körper lange im Blut hält, lenkt das Kalzium, das von der Aderwand gelöst wird, dahin, wo es hingehört: in die Knochen, statt dass es sich an der nächsten Stelle wieder festsetzt. Und Coenzym Q10 als Ubiquinol, das ist die Form, die der Körper direkt verwerten kann. Aus Q10 zieht der Herzmuskel seine Kraft, und der pumpt seit Jahren gegen steife Adern an. Wer einen Cholesterinsenker nimmt, hat davon sogar weniger, weil der die körpereigene Bildung bremst. Drei Stoffe, nicht fünfzehn. Laborgeprüft, hergestellt in Deutschland. Wenn deine Werte gut eingestellt sind, deine Hände, deine Füße oder dein Bauch dir aber etwas anderes sagen, geh so vor. Drück heute Abend mit dem Daumen in deinen Knöchel und lass deinen Blutdruck messen. Wenn dein Arzt einen Verdacht auf verengte Adern hat, zahlt die Kasse den Ultraschall der Halsschlagader. Als reine Vorsorge ohne Beschwerden ist er eine Selbstzahlerleistung, genau wie der Kalkscore. Nimm deine Tabletten weiter, genau so, wie dein Arzt sie dir verordnet hat. Nimm zwölf Wochen lang zwei Kapseln Knovita zum Frühstück dazu. Und dann schau wieder auf deine Knöchel, deine Hände und den Blutdruck. Knovita bekommst du hier: https://vusilia.de/products/knovita. Vusilia gibt eine 100-Tage-Geld-zurück-Garantie. Wenn es für dich nicht das Richtige ist, bekommst du dein Geld zurück. Die Reifung lässt sich nicht beschleunigen. Wenn eine Charge ausverkauft ist, dauert es fast zwei Jahre, bis die nächste fertig ist. Und bitte sprich mit deinem Arzt oder in deiner Apotheke, bevor du etwas zu deinen Tabletten dazunimmst, besonders wenn du einen Blutverdünner nimmst. Dieses Gespräch ist wichtiger als alles andere in diesem Brief.

Engagement over time

Not enough history yet to show a trend.